RMC6 Sdg. 272 am 5.12.22

Reerdigungen die Erde-zu-Erde Bestattungsalternative, und ein iran-österreichischer Rap

Gerti im Gespräch mit Meine Erde-Kogründer Pablo Metz

Reerdigungen: ein Kokon, d.h. eine Art großer gewölbter Sarg, aus hellem Holz. Dahinter eine Wabe, eine Art Holzschrank, in einem großen hellen Raum
Ein Kokon und eine Wabe, das Prinzip Reerdigung. Foto Meine Erde, Berlin

Erd- und Seebestattungen kennen wir, und auch Feuerbestattungen/Urnenbeisetzungen, die die Mehrheit der Deutschen sich mittlerweile wünscht. Einen neuen, nachhaltigen und ressourcensparenden Weg schlagen die Berliner Pablo Metz und Max Huesch mit Reerdigungen vor. Eine Bestattungsform, bei der „Erde zu Erde“ keine Floskel bleibt, sondern wir nach unserem Tod wieder in den Erdekreislauf des Lebens zurückgeführt werden. Über Reerdigungen und die Geschichte des Berliner Start-Ups Meine Erde spricht Gerti mit Pablo Metz.

Das Gespräch zum Nachhören in der Audiothek Freier Radios, 32 Minuten.

zwei Junge Männer stehen in einem Raum, von links kommt Licht durch ein großes Fenster. Max Huesch und Pablo Metz, die Gründer von Meine Erde
v.l. Max Huesch und Pablo Metz, die Gründer von Meine Erde

Gazal: Baraye

Die Wiener Rapperin mit iranischen Wurzeln Gazal hat sich zum aktuellen Widerstand im Iran geäußert: „Im Iran riskieren Menschen nicht ihr Leben, sie verlieren es sogar. Hunderte, die für die Freiheit gestorben sind. Tausende, die festgenommen wurden. Hunderttausende, die genau dagegen weiterhin auf die Straßen gehen. Es braucht Millionen, um dieses Regime zu stürzen. Es braucht uns.

Gazal, eine junge Frau mit dunklem, gewellten Haar. Sie trägt eine große Brille mit Metallfassung. Sie rappt. Eingeblendet die Textzeile "Kein Mullah, kein Staat, kein Patriarchat"
Gazal. Im Oktober war ihr Debüt IRGENDWANN unser Album des Monats

Gertis Beitrag aus der Sendung zum Nachhören im Audioportal Freier Radios, Dauer 3 Minuten.